● »Kleine Charaktersammlung;

 

___•»Sayuri

● »Nachtkind« ●
● » Unpredictable like deep Water « ●
 
___•»Charakter
Das Wort unberechenbar ist wahrscheinlich der treffendste Ausdruck für die Nachtschwarze, die mit ihrer aufbrausenden, doch gleichzeitig auch frohen und sonnigen Natur, stets für Abwechslung sorgt. Öfter handelt sie ungestüm und impulsiv und scheint dadurch über ihr Ziel hinaus zu schießen, was sie dann in so manche Schwierigkeiten bringt. Sie ist dabei durchaus in der Lage, unliebsame Dinge hinzunehmen, wenn sie glaubt, damit ihr Ziel zu erreichen. Doch oft kriegt sie noch vorher die „Kurve“, bevor das Unglück ausartet. Die Jungwölfin besitzt einen richtigen, kleinen Dickkopf, mit dem sie oft durch die Wand gehen will und durch ihr wandelbares Gemüt, ist sie kaum einzuschätzen wie sie reagiert auf die jeweilige Situation. Nichts kann sie oft weniger ertragen und ärgert sie mehr, als nicht für voll genommen und für dumm verkauft zu werden. Denn sie ist zwar jung, aber keinesfalls mit Blödheit bestraft. Durch ihre Lernfreudigkeit und ihren wachen Verstand, fallen ihr Dinge leicht sie zu erlernen, durch ihre Beharrlichkeit lässt sie erst von einer Sache ab, wenn sie diese als erledigt ansieht, egal in welchem Sinne. Im Umgang mit denen aus dem Rudel oder Fremden ist Sayuri stets hilfsbereit, doch nur so lange diese auch das richtige Verhalten an den Tag legen. Schüchternheit ist der jungen Nachtschwarzen völlig fremd.
Familienbande sind für die Jungwölfin das allerwichtigste, so würde sie ihr Leben für ihre Zieheltern, ihre Schwestern oder für ihre Brüdern geben. Ebenso hat sie auch andere Mitglieder des Rudels, in ihr Herz geschlossen und sieht diese als Familienmitglieder oder als Freunde an. Sie ist absolut loyal und würde niemals etwas tun, was ihre „Familie“ in Gefahr bringt (auch wenn sie sich hin und wieder mal ein paar Ausrutscher erlaubt). Ehrlichkeit ist der Nachtschwarzen schon recht wichtig und ihr ist durchaus bewusst, dass ehrliche Worte verletzend sein können, sie ist der Meinung, dass man nur durch Ehrlichkeit weiß, woran man bei Jemanden ist. Doch versucht sie bei etwas negativem es stets vorsichtig und schonend beizubringen. Wenn sie sich eine Meinung gebildet hat, lässt sie so schnell auch nicht mehr davon ab, außer man kann ihr genau erläutern, was denn falsch sei an ihrer Meinung. In demütigenden Situationen hat sie einen gewissen Sinn für Ironie und Spott, wodurch es ihr nach außen hin leichter fällt, es zu ertragen und jedem Unglück auch etwas Gutes abzugewinnen. Durch ihre Aufmerksamkeit entgeht ihr kaum eine Gefühlsregung oder einen Stimmungsumschwung, so dass sie weiß wie sie reagieren muss. Die junge Nachtschwarze bringt eben immer wieder Überraschungen mit sich ...
 

___•»Akarúi

I'm not ready to CHANGE

___•»Charakter
Es ist ein schweres Unterfangen den Charakter der Weißen einfangen zu wollen. Besteht es doch aus so vielen Fassetten die unterschiedlicher nicht seinen können. Doch hat dies nichts mit einer multiplen Persönlichkeit gemein, denn handelt sich dabei nur um die einzelnen Bruchstücke ihres Wesen, nicht aber um einen gespaltenen Geist. Man kann es mit einem Rad vergleichen, das sich stetig dreht und der Teil der nach oben zeigt ist das Raster in der sich die Wölfin für den Moment bewegt.
Nach Außen hin wirkt Akarúi eher ruhig und besonnen, beobachtet alles genau, mit einem leichten Lächeln auf den weißsilbernen Leftzen. Zu Beginn eines Treffens ein wenig distanziert, abweisend und kühl, ihre Art mit Fremden umzugehen, sich dies aber mit einigen Gesprächen ändert. Ihr Wesen und damit ihr Verhalten gegenüber anderen Wesen werden hauptsächlich regiert von ihrem unbrechbaren Stolz, da ist ihr manchmal überschäumendes Temperament eher zweitrangig. Wehe denen, die sich mit ihr anlegen wollen, diese können mit einer harten Auseinandersetzung rechnen. Die Weiße lässt sich von Ranghöheren zwar oft schnell unterwerfen, trotz ihres Selbstbewusstseins, das sie an den Tag legen kann und ihrem Stolz, wenn jedoch jemand etwas bei ihr durchdrücken möchte, was sie auf gar keinen Fall will, prallt man bei ihr durchaus gegen eine Mauer, auf taube Ohren. Doch wer es wagt und in ihren Augen kein Recht dazu hat, der sollte damit rechnen, dass die junge Wölfin nur auf einen Fehler lauert um genau das heim zu zahlen. Schlagfertigkeit gehört bei ihr nicht an erste Stelle, sie hat ihre eigene, persönliche Art, sich für Beleidigungen zu rächen. Die Weiße hat in manchen Dingen ihre Prinzipien und Ansichten, von denen sie dann nur selten einen Zentimeter abrückt, man kann dies auch als Sturheit bezeichnen. Noch eine ihrer schlechten Angewohnheiten ist ihr „Misstrauen“; sie kann niemanden so leicht vertrauen, bedingt durch den Verrat ihrer älteren Schwester, die ihre gemeinsame Mutter dem Tod auslieferte. Nach deren Tod zog sie sich für einige Zeit völlig in sich zurück und auch wenn sie einst es geschafft hat davon zurückzukommen, so lässt sie alle Wölfe seit diesen Ereignissen nur so weit an sich herankommen, dass sie sie im Auge behalten kann. Noch eine schlechte Eigenschaft kann sie ihr Eigen nennen; sie hat eine starke Abneigung dagegen Hilfe anzunehmen. Sie versucht lieber ihre Dinge alleine zu regeln, auch wenn sie dabei oft schon scheiterte.
Aber wie jeder andere, hat auch Akarúi ihre guten Eigenschaften. Sie kann durchaus freundlich und hilfsbereit sein, sie ist es sogar recht gern, wenn sie nicht das Gefühl bekommt in irgendeiner Form ausgenutzt zu werden. Sie kämpft für die Dinge, an die sie glaubt, und für diejenigen, an die sie glaubt und die sie gern hat. Zu ihrer Stärke gehört neben dem Kämpfen wohl vor allem ihre Loyalität und ist Hilfe verlangt, hilft sie wo sie kann.


 

___•»Chiyo Saeki

__•» Like a Butterfly «•__
x I live and don´t think of a morning x
¯¯× Bittersweet ׯ¯

___•»Charakter

"Ich lebe und denke nicht an ein Morgen…

Dieses Zitat passt fast perfekt auf die junge Chiyo, die genau das seit einem schmerzhaften Vorfall in ihrer Vergangenheit tut. Nicht, dass sie ständig tut, was sie auch wirklich will, schließlich kann man dies in der heutigen Gesellschaft nicht so leicht, außerdem hat sie ein immerzu hungriges Maul zu stopfen, das ihres kleinen Frettchens Matsu. Dieses kleine Monster, wie Chiyo es manchmal liebevoll nennt, kann der Quälgeist eines jeden Menschen sein, der das Pech oder Glück hat, ihm zu begegnen und das Objekt seiner Neugier und seines Spieltriebs zu sein. Obwohl Matsu sehr viel kleiner ist, als ein normales Frettchen, ist es nicht ruhiger oder weniger neugierig und Chiyo ist sich durchaus bewusst wie langweilig ihr Leben an so manchen Tagen verlaufen würde, wenn Matsu nicht bei ihr wäre, auch wenn es die Hälfte des Tages zu meist auf ihrer Schulter verschläft oder sich in ihrer ausgebeulten Jackentasche verkriecht, von wo aus sie alles aufmerksam beobachtet. Chiyo lebt in den Tag hinein und akzeptiert die Dinge wie sie kommen, sie weiß wie dankbar sie für jeden weiteren Tag, den sie auf Erden wandelt, sein kann. Ihre besonnene und ruhige Art strahlt Vertrauen aus, was ihr oft sehr zugute kommt, obwohl es bei manchem Menschen erst auf eine leichte Verwirrung stößt, bevor diese sich sicher fühlen. Chiyo hasst es, von Erwachsenen nicht ernst genommen zu werden und diese mit ihr sprechen und sie behandeln wie es ihnen gerade in den Kram passt. Schließlich hat auch sie eine Erziehung genossen, sogar eine recht gute und sehr liebevolle wie sie selbst behaupten würde und weiß wie man sich respektvoll und freundlich verhält. So etwas verlangt sie dadurch auch von anderen Menschen. Werden diese ohne ersichtlichen Grund beleidigend, wird die Dunkelhaarige schnell schnippisch und ihre Augen fangen wütend an zu funkeln, als würde sie gleich in die Luft gehen. Doch im nächsten Augenblick dreht sie sich um und lässt das beinahe Opfer ihrer Wut einfach stehen wo es ist. Bis 10 zu zählen wirkt wahre Wunder. Ihre aufrechte Haltung spiegelt ihr Selbstbewusstsein wieder, welches sich kaum unterdrücken oder einengen lässt. Aber nicht nur das Selbstbewusstsein lässt sich nicht einengen, die ganze Person braucht ihre Freiheit um sich zu entfalten. Wenn dies nicht der Fall ist, und man Chiyo Vorschriften machen will, stößt man schnell auf Unverständnis und Sturheit. Entweder hinterfragt sie die Vorschrift, sollte sie ihr schwachsinnig erscheinen, oder aber sie nimmt sie einfach hin, ohne sich weiter um das ,,Warum“ zu kümmern. Chiyo findet an jedem Tag eine Beschäftigung, für sie ist jeder Tag ein guter Beweis dafür, dass sie lebt, egal ob nun die Sonne scheint oder es in Strömen regnet. Für sie gibt es nichts Schlimmeres, als sehr lange in einer Wohnung eingesperrt zu sein und das Leben an sich vorbei ziehen zu sehen. Sie muss einfach raus. Chiyo ist von Natur aus eigentlich schon immer recht offen und freundlich jedem gegenüber gewesen. Jetzt, mit ihren 14 Jahren, haben sich diese Eigenschaften noch verstärkt. Oft kann man sie mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen sehen, selten bemerkt man, dass sie traurig vielleicht trotz des freundlichen Lächelns traurig ist, oder schlecht gelaunt, außer sie ist gerade geweckt worden, Morgenmuffel halt. Generell kann man sagen, dass sie eine lebensfrohe aber in manchen Situationen eine recht tollpatschige Person ist. Chiyo erzählt fast immer die Wahrheit, sie kann sich eigentlich schon den Versuch sparen zu versuchen zu lügen, jedenfalls bei ihr, vertrauten Personen. Sie sagt ihre Meinung, ohne Rücksicht auf Verluste. Oftmals kränkt sie Leute dadurch und im ersten Moment stört es sie nicht, doch danach setzt bei ihr das Schuldgefühl ein, das ihr keine Ruhe lässt, bis sie sich für ihren rauen Ton oder sonstiges entschuldigt. Außerdem hasst sie es, wenn sie offensichtlich belogen wird. So ehrlich Chiyo auch ist, so gerne lässt sie andere Menschen über ihre Gefühle im Unklaren. Natürlich kommt es auch mal vor, dass bei Chiyo die nicht ganz so ausgebildete Schüchternheit aus den Tiefen ihres Charakters hervorkommt. Ja, denn dann wird aus der selbstbewussten Chiyo plötzlich ein unsicheres und schüchternes Mädchen, die nicht so recht weiß, was sie eigentlich machen soll, und sich ziemlich zurück hält, ja, sogar manchmal ängstlich wirkt. Doch ausnutzen kann man diesen Zustand bei ihr wahrlich nicht, hält er schließlich nie länger als ein paar Minuten an. Denn nach einer kurzen „Eingewöhnungszeit“, schaltet sich ihre Neugier wieder ein, das oder der Fremde ist nicht mehr länger fremd, und auch ihre selbstbewusste Seite kommt wieder zum Vorschein.
Eine so lebensfrohe Natur wie Chiyo es ist, schüchtert eben so schnell nichts wirklich ein, es sei denn, man hält ihr eine fette Spinne vor die Nase. Mit diesen Tieren kann man das Mädchen bis ans Ende der Welt jagen. Aber das ist eine, der wenigen Ausnahmen, gibt sie sich nach außen hin doch immer stark, stolz und unverletzlich wie sie es über die Jahre hinweg von ihren Geschwistern gelernt hat. Sicher ist sie dies, doch Innerlich ist sie auch recht sensibel und wenn man sie zu sehr kränkt oder auch mit Worte zu hart angreift, hinterlässt es Spuren, keine erkennbaren, aber doch sind sie da.

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